27. September 2007
salon m'unique präsentiert:
Woanders - eine Topographie der Sehnsüchte
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© Stephan Rumpf

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Ausstellung, Salon, Bar und Musik

Am Donnerstag, den 27. September 2007, ab 20.00 Uhr, in der Monacensia

Für einen Abend verwandelt sich die Monacensia in ein Arsenal an Sehnsuchtsmotiven. Isabel Kienemann stellte bekannten und spannenden Autoren, Journalisten, Fotografen, Künstlern und Musikern die Frage nach ihrem Sehnsuchtsort, seinem Klang, seinem Aussehen. Mit Geschichten, Texten, Fotografien, Soundtracks und Videoinstallationen haben über 100 Künstler diese Frage beantwortet. Dabei ist so etwas wie ein Atlas des anderen Lebens entstanden, der nicht zuletzt auch die Sehnsüchte des Betrachters anregt oder widerspiegelt.

Der Bogen der Sehnsuchtsmotive spannt sich weit - so verschieden die Persönlichkeiten, so verschieden ihre Blickwinkel:
Es antworteten Autoren wie Albert Ostermaier, Thomas Meinecke, Georg M. Oswald, Jürgen Ploog oder Thomas Palzer - Schriftstellerinnen wie Asta Scheib, Juli Zeh, Eva Demski, Larissa Beham und Julia Zange mit Texten und Auszügen, mit Sehnsuchtsmotiven.
Willi Winkler von der Süddeutschen Zeitung gab Antwort, und Heike Faller, Redakteurin des Zeitmagazins, Dirk von Gehlen und Caroline von Lowtzow von jetzt.de, der Theaterautor Polle Wilbert oder die Regisseurin Jorinde Dröse.
Maxim Biller ist mit einer Fotoarbeit dabei, Schorsch Kamerun mit einem Video. Der Modefotograf Thomas Nützel, die Fotografen Donata Wenders, Thomas Dashuber und Elias Hassos, Sonja Junkers, Stephan Rumpf oder Gabriela Neeb lieferten Bilderserien, die projiziert werden.
Pop-Musiker der Hamburger Szene wie z.B. ÉROBIQUE komponierten ihre Sehnsuchtklänge. Auch klassische Motive, z.B. von Peter Clemente, dem virtuosen Geiger, sind in einer Klanginstallation zu hören. Hans Platzgumer ist sowohl mit Text als auch mit Klang mit von der Partie, die KomponistInnen PollYester, Murena, oder Gerd Baumann ("Wer früher stirbt ist länger tot") und Carl Oesterheld alias Carlofashion (FSK).
Der Künstler Benjamin Bergmann bringt eine Sehnsuchtsarbeit, der junge Schwede Bo Christian Larsson gemeinsam mit Johanna Halem eine Installation.
Das Arsenal wächst  zur Zeit noch stetig und wird am 30. August zusammengefasst und ausgewertet.

Die Monacensia im Hildebrandhaus ist das literarische Gedächtnis der Stadt München. Im ehemaligen Wohnsitz des Künstlerfürsten und Bildhauers Adolf von Hildebrand befinden sich über 280 literarische Nachlässe renommierter Schriftsteller und Künstler, die in München wohnten. Bis heute hat die Villa am Bogenhausener Isarhochufer kaum etwas von der ursprünglichen Atmosphäre eines privaten Künstlerhauses verloren. Der ehemalige Salon des Hauses wird zu einem Archiv der Sehnsucht: ein Ort zum Betrachten, Lesen, Hören, an der Bar plaudern.

Künstlerische Leitung: Isabel Kienemann

Eintritt frei

Monacensia
Maria-Theresia-Straße 23
81675 München
Tel.: +49 89 419472-15
www.muenchen.de/monacensia

Anfahrt:
U4/U5: Max-Weber-Platz
Tram, Linie 18: Holbeinstraße
Bus, Linie 100: Friedensengel

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